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Daun-Kaserne
Kaserne in Wiener Neustadt
Die Daun-Kaserne in Wiener Neustadt liegt im Akademiepark südlich der Burg. Sie wurde von der deutschen Wehrmacht zwischen 1939 und 1940 als Lehrgangsgebäude errichtet. Das dreigeschoßige Gebäude umfasst zwei Innenhöfe im Norden und einen offenen Ehrenhof im Süden. Die Fassade besitzt einen Eingangsrisalit mit Rundbögen und Steinrahmungen an den Fenstern. Das Foyer und der Festsaal sind mit monumentalen Steinsäulen ausgestattet. Die Kaserne wurde nach Kriegsbeschädigungen 1948–1949 instand gesetzt und 1950 den Schulen übergeben. 1956 wurde sie vom Österreichischen Bundesheer übernommen und als Feldjägerkaserne genutzt. 1966 wurde sie nach Feldmarschall Leopold Joseph Graf Daun benannt. Seit 1967 diente sie als Unterkunft für Schulen, bis die BRGfB 2012 und das MilRG 2018 geschlossen wurden. 2022–2023 wurde die Kaserne saniert und für die Bundeshandelsakademie für Führung und Sicherheit umgebaut. Das Gebäude bietet 10 Unterrichtsklassenräume, 5 Medien- und Projektarbeitsräume sowie 46 Zimmer mit 142 Betten. Es gibt 4 Aufenthaltsbereiche und 4 Studierräume. Die Raumaufteilung ist barrierefrei und ermöglicht einen klaren Ablauf für Tages- und Internatsschüler. Die Kaserne dient nun als Schul- und Unterkunftsgebäude für die Bundeshandelsakademie.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kaserne
- Ort
- Wiener Neustadt
- Adresse
- Burgplatz 1
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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