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St.-Georgs-Kathedrale
Kirchengebäude in Wiener Neustadt
Die St.-Georgs-Kathedrale steht in Wiener Neustadt und ist als Burgkapelle der Wiener Neustädter Burg errichtet. Sie dient heute als Kathedrale der österreichischen Militärdiözese und als Kirche der Theresianischen Militärakademie. Die Kirche wurde 1440 von Peter von Pusica im Auftrag von Friedrich III. gebaut und 1460 fertiggestellt. 1479 verlegte der St.-Georgs-Ritterorden seinen Sitz nach Wiener Neustadt, wodurch das Patrozinium der Kirche auf den Hl. Georg wechselte. Kaiser Maximilian I. wurde 1519 in der Kirche begraben. Die Kirche wurde 1945 durch Bombardierungen zerstört, 1951 wieder aufgebaut. Die Kathedrale ist ein dreischiffiges Gebäude mit einer Länge von 32,15 Metern, einer Breite von 18,80 Metern und einer Höhe von 15,01 Metern. Sie besitzt ein spätgotisches Deckengewölbe mit acht Säulen und eine Galerie, die mit Wappen aus der Österreichischen Chronik verziert ist. Die Kirche hat neun Fenster, darunter drei an der östlichen Altarseite und drei an der Westseite. Die Glasgemälde der Ostseite, die aus dem Jahr 1479 stammen, zeigen Darstellungen von Kaiser Maximilian I. und anderen Habsburg-Verwandten sowie Heiligen. Die Kirche verfügt auch über einen Taufstein aus dem 15. Jahrhundert und einen Reliquienschrein aus dem Jahr 1480.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kapelle, Kathedrale
- Ort
- Wiener Neustadt
- Adresse
- Burgplatz 1
- Erbaut
- 1460
- Baustil
- Gotische Architektur
- Architekt
- Peter Pusika
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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