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Ostritz
Stadt im Landkreis Görlitz, Sachsen, Deutschland
Ostritz ist eine sächsische Landstadt im Landkreis Görlitz, im äußeren Osten Sachsens an der Grenze zur polnischen Gemeinde Bogatynia. Die Stadt liegt am Westufer der Lausitzer Neiße und umfasst verschiedene historische Bereiche, darunter die Altstadt und das Kloster St. Marienthal. Die Stadt entstand im 10. Jahrhundert und wurde 1234 von den Zisterziensern gegründet. Die Herrschaft Ostritz wurde 1230 an die Burggrafen von Dohna vergeben. Ostritz ist bekannt für das Kloster St. Marienthal, das seit 1234 besteht und das älteste Frauenkloster des Zisterzienserinnenordens in Deutschland ist. Die Stadt verfügt über mehrere sehenswerte Orte, darunter die römisch-katholische Mariä Himmelfahrt-Kirche und die evangelisch-lutherische Gustav-Adolf-Kirche. Zudem gibt es einen Markt mit Rathaus, ein Schauspielwerk und Radwege durch das Neißetal. Die Stadt ist an der Bundesstraße 99 und der Neißetalbahn gelegen. Die historische Bahnhofbrücke über die Neiße war bis 2007 ein Grenzübergang. Ostritz ist auch als energieökologische Modellstadt bekannt und veranstaltet jährlich das Neonazi-Festival „Schild und Schwert“. Bekannte Persönlichkeiten aus der Region sind u. a. Mechthild von der Neiße und Franz Gareis.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadt in Deutschland, Grenzstadt
- Ort
- Landkreis Görlitz
- Seehöhe
- 207 m
- Website
- http://www.ostritz.de/
In der Nähe
- Andachtssäule nahe dem nördlichen Klostertor St. Marienthal Klosterstraße (nahe Nr. 140)1.8 km
- Kloster St. Marienthal1.9 km
- Einzeldenkmal der Sachgesamtheit Kloster St. Marienthal: Kreuzwegstationen mit kolossaler Kreuzigungsgruppe (siehe auch Sachgesamtheitsliste - Obj. 09302180, St. Marienthal 1-12) Stationsberg (nordwestlich vom Kloster St. Marienthal)1.9 km
- Stift Joachimstein5.1 km
- Andělka4.1 km
- Bagger 14526.2 km
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