Kloster St. Marienthal

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Kloster St. Marienthal

Kloster an der Lausitzer Neiße

Kloster St. Marienthal ist eine Zisterzienserinnen-Abtei in der sächsischen Oberlausitz, südlich der Kleinstadt Ostritz. Es liegt direkt am linken Ufer der Lausitzer Neiße, die seit 1945 die deutsch-polnische Grenze bildet. Die Abtei ist das älteste Frauenkloster des Zisterzienserordens in Deutschland und existiert seit ihrer Gründung ununterbrochen. Die Abtei wurde 1234 von Kunigunde, Tochter König Wenzels von Böhmen, gegründet und 1235 dem Zisterzienserorden angegliedert. Im Laufe der Geschichte erwarb sie umfangreichen Grundbesitz, darunter die Stadt und Herrschaft Ostritz. Im 16. Jahrhundert musste sie aufgrund der Reformation mehrere Äbtissinnen absetzen, während die Nonnen in der Folgezeit zunehmend von bürgerlichen Familien stammten. Im Kloster leben heute zehn Zisterzienserinnen, die sich in verschiedenen Tätigkeitsbereichen engagieren. Dazu gehören das Internationale Begegnungszentrum, das Pater-Kolbe-Hof für behinderte Menschen und eine Werkstatt für behinderte Menschen. Die Abtei ist auch ein touristischer Anziehungspunkt und hat sich in der Vergangenheit durch verschiedene Renovierungen und Schutzmaßnahmen erhalten. Die Gebäudekomplex umfasst die Klosterkirche, die Propstei, die Kreuzkapelle und weitere Nebengebäude wie eine Brauerei und eine Mühle.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, Zisterzienserinnenkloster
Ort
Ostritz
Adresse
St. Marienthal 1; 2; 2a; 3; 4; 5; 6; 7; 8; 9; 10; 11; 12 (Klosterstraße 103; Zittauer Straße 7; Stationsberg)
Erbaut
1201
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Sachsen

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