Bagger 1452

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Bagger 1452

Letzter erhaltener Bagger aus dem Bereich des Tagebaus Schönau-Berzdorf

Der Bagger 1452 ist ein Schaufelradbagger der Typenbezeichnung SRs 1200, der 1961 in Lauchhammer hergestellt und bis 2002 im Betrieb eingesetzt wurde. Er stand ursprünglich im Tagebau Phönix südlich von Leipzig und wurde später zum Tagebau Berzdorf bei Görlitz transportiert, wo er bis 1997 Braunkohle förderte. Heute steht er im Berzdorfer See, einem ehemaligen Tagebaurevier, und wird museal vom Verein Bergbaulicher Zeitzeugen Berzdorf – Oberlausitz bewahrt. Der Bagger war mit drei Mitarbeitern besetzt und hatte eine installierte Leistung von 1650 kW. Seine Abmessungen betragen 33,5 Meter Höhe, 75 Meter Länge und 47,85 Meter Breite. Mit einer Schüttungszahl von 52 Schüttungen pro Minute erreichte er eine theoretische Abbauleistung von 3744 Kubikmetern pro Stunde. Der Radausleger konnte um 120 Grad verschwenkt werden, und das Förderband transportierte das Material mit einer Bandgeschwindigkeit von 3,3 Meter pro Sekunde zum Verladeausleger. Besucher können den Bagger im Berzdorfer See bewundern und die technischen Details sowie die Geschichte der Braunkohleförderung erkunden. Der Radausleger ermöglichte eine Abtragungshöhe von bis zu 24 Meter und eine Blockbreite von 30 Meter. Der Bagger ist ein technisches Denkmal und Teil der Kulturdenkmalliste des Freistaates Sachsen. Die Umgebung bietet Ausblicke auf den See und die ehemaligen Tagebaubereiche.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Museum, Schaufelradbagger
Ort
Görlitz
Adresse
Berzdorfer Straße 102 (am Beginn der Straße nach Tauchritz)
Erbaut
1961
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Sachsen

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