Schloss Göppingen

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Schloss Göppingen

Schloss im Landkreis Göppingen, Baden-Württemberg

Das Schloss Göppingen ist ein vierflügeliger Renaissancebau in der Innenstadt von Göppingen, im Landkreis Göppingen in Baden-Württemberg. Es wurde zwischen 1550 und 1568 als Wohnsitz für Herzog Christoph von Württemberg errichtet. Die Fassade zur Stadt ist schmucklos, während das Eingangstor reich verziert ist. Das Schloss wurde mit Mauerwerk aus der zerstörten Burg Hohenstaufen gebaut und verfügt über drei runde Treppentürme, darunter den für die Herrschaft reservierten mit der Rebenstiege versehenen Turm. Das Schloss war bis 2002 Sitz des Amtsgerichts und des Notariats sowie des Oberamts. Es beherbergte zudem das Landratsamt bis 1968 und diente als Witwensitz für Herzoginnen. Herzogin Maria Augusta lebte hier von 1750 bis 1756 unter Hausarrest. Im Schloss sind Reste der ursprünglichen Bemalung und Dekoration sowie der Marstall, heute als Jugendarrestanstalt genutzt, erhalten. Im Schloss gibt es einen Innenhof mit Wandbemalung, die auf Laubengänge hinweist, und einen Marstall. Der nördliche Park, 1567 angelegt, existiert nur noch als kleiner Rest. Die Stadtkirche wurde 1618–1619 im Renaissance-Stil errichtet. Im Schloss sind Räume wie der Innenhof, Treppentürme und der Marstall zu besichtigen. Die Rebenstiege und die Wandmalereien sind besonders sehenswert.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss
Ort
Göppingen
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Baden-Württemberg

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