📷 Bild: Wikimedia Commons
Storchen
Fachwerkhaus in Göppingen, heute Museum
Der Storchen ist ein im 16. Jahrhundert errichtetes Herrenhaus in Göppingen, das heute als Städtisches Museum dient. Es liegt in der Altstadt, nahe dem Fischtor, und war ursprünglich ein Wohnsitz der Herren von Liebenstein. Das Fachwerkhaus mit zwei Geschossen und Satteldach ist weitgehend im Originalzustand erhalten. Es war bis 1782 ein Witwensitz und wurde 1782 durch den Göppinger Stadtbrand unbeschädigt bewahrt, wodurch es zum ältesten Wohnhaus der Altstadt wurde. Das Gebäude hat eine reiche Geschichte mit mehreren Besitzerwechseln. 1860 gründete sich in der Weinstube des Schlosses der Fasnachtsverein „Storchiana“, was dem Haus den Namen Storchen gab. 1938 verkaufte die Familie Langenbein das Gebäude an die Stadt Göppingen, und 1949 wurde das Städtische Museum eröffnet. 2012 bis 2014 wurde das Gebäude saniert, wobei brandschutztechnische Maßnahmen und moderne Beleuchtung im Fokus standen. Im Storchen kann man das Städtische Museum erkunden, das in dem originalgetreuen Fachwerkhaus untergebracht ist. Die Räume bieten Einblick in die Geschichte Göppingens, und die Lage im Zentrum der Altstadt ermöglicht Ausblicke auf die umliegenden Gebäude. Die Umgebung umfasst die historische Altstadt mit ihrer Stadtmauer und dem Fischtor, sowie die nähere Gegend mit dem Sauerbrunnenbad.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Fachwerkhaus
- Ort
- Göppingen
- Adresse
- Wühlestraße 36, 73033 Göppingen
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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