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Achenseebahn

Achenseebahn

Bild: Herbert Ortner, Vienna, Austria · CC BY 2.5 · Wikimedia Commons

Die meterspurige Achenseebahn verbindet Jenbach mit dem Achensee bei Maurach und nutzt dabei kombinierten Adhäsions- und Zahnradbetrieb. Sie zweigt von der Hauptstrecke Kufstein–Innsbruck ab und endet am Seespitz, wo die Schifffahrt auf dem See erreichbar ist. Die Bahn entstand als Privatinitiative und diente von Anfang an vor allem touristischen Zwecken, während der Güterverkehr kaum Bedeutung hatte.

Die Strecke überwindet auf 6,76 Kilometern eine Steigung von bis zu 160 Promille, wofür eine Riggenbach-Zahnstange auf dem ersten Abschnitt eingesetzt wird. Die Züge werden bis Eben geschoben, bevor sie als Adhäsionsbahn weiterfahren. Historisch prägend waren die vier Dampflokomotiven aus dem Jahr 1889, von denen drei bis 2005 im Einsatz blieben und als älteste Österreichs gelten. Heute wird der Betrieb von einer neuen Gesellschaft geführt, die nach Insolvenz und Sanierung den Verkehr 2022 wieder aufnahm.

Vor Ort bietet die Bahn nicht nur die Fahrt durch eine alpine Landschaft, sondern auch den Anschluss an die Achensee-Schifffahrt. Die Strecke führt vorbei an Maurach und endet am Seespitz, wo sich ein neuer Dampfersteg und ein Stationsgebäude befinden. Die Umgebung mit dem Achensee lädt zu weiteren Ausflügen ein, während die Bahn selbst als technisches Denkmal gilt.

Quellen (1)

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