📷 Bild: Wikimedia Commons
Kleiner Grasbrook
Stadtteil von Hamburg
Der Kleine Grasbrook ist ein Stadtteil in Hamburg-Mitte, der fast vollständig vom Hamburger Hafen geprägt ist. Er liegt zwischen Veddel, Steinwerder und Wilhelmsburg und war bis ins 19. Jahrhundert ein Teil der Elbinsel Grasbrook. Heute ist das Gebiet größtenteils brach, und es wird geplant, ein neues Stadtviertel mit 6.000 Wohnungen und 16.000 Arbeitsplätzen zu schaffen. Das Deutsche Hafenmuseum und die historische Bark Peking sind hier angesiedelt. Das Gebiet war lange ein zentraler Hafenbereich mit Kanälen, Kaianlagen und Hafentoren. Im Zweiten Weltkrieg wurde fast die gesamte Bebauung zerstört. Nach dem Krieg wurden Teile des Hafens zugeschüttet, und bis heute sind hier Betriebe wie das Frucht- und Kühl-Zentrum der HHLA sowie das Unikai-Terminal aktiv. Im Jahr 2014 war der Kleine Grasbrook Teil der geplanten Olympiastätten, doch das Projekt wurde abgelehnt. Seit 2017 wird das Stadtentwicklungsprojekt Grasbrook umgesetzt, das den „Sprung über die Elbe“ realisieren soll. Im Stadtteil gibt es historische Schifffahrtsanlagen, das Deutsche Hafenmuseum und das Lagerhaus G, das einst als Außenlager des KZ Neuengamme diente. Die Hafenbahn und das Hafenamt prägen die Infrastruktur. Auf dem Gelände des ehemaligen Überseezentrums entsteht ein neues Quartier mit Wohnraum und Freizeitflächen. Die Verbindung zur Innenstadt erfolgt über die Norderelbe und den Hafen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadtteil von Hamburg
- Ort
- Hamburg-Mitte
- Seehöhe
- 6 m
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