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Lotterberg
bewaldete Basaltkuppe östlich des Gudensberger Ortsteils Deute, Hessen, Deutschland
Der Lotterberg ist eine 306,1 Meter hohe Basaltkuppe im hessischen Schwalm-Eder-Kreis, östlich des Ortsteils Deute in Gudensberg. Er gehört zum Naturraum Gudensberger Kuppenschwelle und ist eine miozäne vulkanische Schlotfüllung. Die vulkanische Tätigkeit begann vor 20 Millionen Jahren und endete vor 7 Millionen Jahren. Auf dem Berg siedelten sich durch Sukzession Pflanzen an, darunter die unter Naturschutz stehende Türkenbundlilie. Der Lotterberg hat eine reiche archäologische Geschichte. Jungsteinzeitliche Grabhügel der Becherkultur aus dem 2. Jahrtausend v. Chr. wurden im Amselholz entdeckt. Zudem gab es ein Urnenfeld aus der Frühzeit sowie eine eisenzeitliche Höhensiedlung. Die Keramik aus dieser Zeit ist mäßig gegliedert und stark mit Quarzblöcken durchsetzt. Ein weiterer Fund ist eine römische Reibschale aus der Achsenzeit. Auf dem Lotterberg gibt es den Amselhof, ein ehemaliges Wirtshaus und Gehöft, das bis in die 1970er Jahre noch im 19. Jahrhundert lebte. Das heute bestehende Fachwerkhaus wurde 1776 errichtet. Im Amselholz liegt zudem das Pferdegrab von 1868, das zwei Pferde beinhaltet. Die Sage vom Riesen Lothar und dem Riesen Kunibert erzählt von einem Felsbrocken, der auf einem Feld als Riesenstein einschlug.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Berg
- Ort
- Gudensberg
- Seehöhe
- 305 m
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