Fricciusdenkmal

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Fricciusdenkmal

Denkmal in Leipzig, erinnert an den preußischen Major Karl Friedrich Friccius (1779–1856)

Das Fricciusdenkmal in Leipzig erinnert an den preußischen Major Karl Friedrich Friccius, der bei der Leipziger Völkerschlacht 1813 das Äußere Grimmaische Tor eroberte. Es steht auf einem Grünstreifen zwischen dem Täubchenweg und der Nordseite des Grassimuseums. Das Monument besteht aus Rochlitzer Porphyr und Postelwitzer Sandstein, mit einem Eisenkörper oben, der eine kugelförmige Mörsergranate und Kanonenkugeln umgibt. Das Denkmal wurde 1865 von Gustav Müller entworfen und von der Stadt Leipzig gestiftet. Ein Porträtmedaillon von Hermann Schievelbein wurde erst später hinzugefügt. 1927 musste es umgesetzt werden, als die Bank für Handel und Gewerbe den Platz benötigte. Es wurde neben dem Grassimuseum platziert, das 1926 errichtet wurde. Die heutige Lage des Denkmals ist daher auf diesen Umzug zurückzuführen. Das Fricciusdenkmal ist ein übermannshohes Steinmonument mit quadratischem Querschnitt. Die Vorderseite zeigt ein Bronzemedaillon mit dem Porträt Friccius’ und der Inschrift zur Erstürmung des Äußeren Grimmaischen Tors. Umgeben sind die Kanonenkugeln und die Mörsergranate, die den Abschluss des Denkmals bilden. Die Lage am Grünstreifen ermöglicht Ausblicke auf die umliegenden Straßen und Gebäude.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Monument
Ort
Leipzig
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Sachsen

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