📷 Bild: Wikimedia Commons
Friedensfahrt-Denkmal (Leipzig)
Bauwerk in Deutschland
Das Friedensfahrt-Denkmal stand auf dem Johannisplatz in Leipzig, unmittelbar neben dem Grassi-Museum. Es wurde 1954 eingeweiht und diente als Gedenkstätte für die Internationale Friedensfahrt. Das Denkmal bestand aus Kalkstein-Platten und Stelen mit Inschriften, die die Teilnehmer und Etappen der Fahrt wiedergaben. Es war etwa 10 Meter breit und lag auf einem erhöhten Platz mit Blumenbeeten und Natursteinumrandung. Die Friedensfahrt 1954 war eine bedeutende Veranstaltung, bei der die Etappe von Berlin nach Leipzig am 10. Mai 1954 endete. Das Denkmal wurde am selben Tag offiziell eröffnet. Es dokumentierte die Sieger der Friedensfahrt und die Teilnehmer der Etappen, wobei die Inschriften bis mindestens 1966 ergänzt wurden. Die Stelen und Platten wurden später in die Außenwand des Zentralstadions eingebaut, wobei der genaue Verbleib der Elemente bis heute unbekannt ist. Vor Ort gab es einen mit Naturstein ausgelegten Zugang und fünf Fahnenmasten. Die Inschriften auf den Stelen erinnerten an die Teilnehmer der Friedensfahrt und ihre Siege. Die Umgebung um das Denkmal war mit Blumenbeeten und Naturstein umrahmt, was den Ort als Gedenkstätte für die Friedensfahrt betonte. Die Stelen und Platten wurden später in das Zentralstadion integriert, wobei der genaue Standort der einzelnen Elemente nicht mehr bekannt ist.
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- Art
- Monument
- Ort
- Leipzig
In der Nähe
- Reformationsdenkmal31 m
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- Grassimuseum166 m
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