📷 Bild: Wikimedia Commons
Grassimuseum
Museum am Johannisplatz in Leipzig
Das Grassimuseum in Leipzig besteht aus einem Gebäudekomplex am Johannisplatz, der das Museum für Angewandte Kunst, das Museum für Völkerkunde und das Museum für Musikinstrumente beherbergt. Es entstand in den Jahren 1925 bis 1929 auf dem Gelände des ehemaligen Johannishospitals. Der Komplex umfasst 27.000 Quadratmeter Nutzfläche und ist ein Beispiel für den Stil der Weimarer Republik mit Elementen der Neuen Sachlichkeit und Art déco. Das Grassimuseum ist aufgrund seiner historischen Bedeutung und seiner kulturellen Relevanz ein Schwerpunkt der sogenannten kulturellen Leuchttürme im Blaubuch. Es beherbergt bedeutende Sammlungen aus verschiedenen Bereichen und war ein Zentrum für die Kunstgewerbe-Elite. Die Grassimesse, eine museale Verkaufsmesse, wurde 1920 von Richard Graul ins Leben gerufen und ist bis heute ein festes Treffen für Künstler und Hersteller. Besucher können sich durch die Räume des Museums bewegen, die von verschiedenen Ausstellungen geprägt sind, darunter Themen wie Delft Porcelain oder BAUHAUS_SACHSEN. Die Architektur des Gebäudes bietet Ausblicke auf die Umgebung und ermöglicht einen Eindruck von der historischen Entwicklung der Stadt. Die Museen sind Teil der städtischen Kultur und präsentieren eine Vielfalt an künstlerischen und kulturellen Werken.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- Leipzig
- Adresse
- Johannisplatz 5; 7; 9; 11
- Erbaut
- 1925
- Baustil
- Jugendstilarchitektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
- Website
- https://www.grassimuseum.de/
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