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Hamburgische Staatsoper
Opernhaus
Die Hamburgische Staatsoper in Hamburg-Mitte entstand im 17. Jahrhundert und hat sich über die Jahrhunderte als zentrales kulturelles Zentrum entwickelt. Ursprünglich am Gänsemarkt, wechselte sie 1827 an die Dammtorstraße, wo sie bis 1943 blieb. Das Opernhaus wurde 1943 durch einen Luftangriff zerstört, wurde aber bis 1955 im Stil der Nachkriegsmoderne wiederaufgebaut. Heute beherbergt es die Staatsoper Hamburg, das Philharmonische Staatsorchester und das Hamburg Ballett. Die Oper hat eine reiche Geschichte mit bedeutenden Komponisten wie Telemann, Händel und Mahler. Unter der Leitung von Bernhard Pollini im 19. Jahrhundert erreichte sie große Erfolge mit vollem Publikum und internationalen Aufführungen. In der NS-Zeit wurden jüdische Künstler entlassen, und die Oper wurde 1934 in Hamburgische Staatsoper umbenannt. Nach dem Krieg wurde sie durch Spenden und einen Wettbewerb wiederaufgebaut und bis heute als Denkmal geschützt. Die heutige Oper umfasst ein modernes Betriebsgebäude mit drei Probebühnen, einem Orchesterprobensaal und weiteren Räumen. Seit 2025 wird ein Neubau am Baakenhafen in der HafenCity geplant, der 2034 fertiggestellt werden soll. Der Entwurf der Bjarke Ingels Group soll eine Wellenform aufgreifen und Platz für 1500 Zuschauer bieten. Die Planung wurde von der Hamburgischen Bürgerschaft genehmigt, obwohl Kritik an der Standortwahl und der Finanzierung bestand.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Theatergebäude, Opernhaus, Theatergesellschaft
- Ort
- Hamburg-Mitte
- Erbaut
- 1677
- Architekt
- Girolamo Sartorio
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Hamburg
In der Nähe
- Stadt-Theater Hamburg13 m
- Stephansplatz114 m
- Museum für Kommunikation Hamburg149 m
- Lessing-Denkmal181 m
- Gänsemarkt189 m
- Oper am Gänsemarkt189 m
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