Oper am Gänsemarkt

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TheaterHamburgHamburg-MitteBezirk Hamburg-Mitte

Oper am Gänsemarkt

nicht erhaltenes Theater in Hamburg

Die Oper am Gänsemarkt in Hamburg-Mitte war von 1678 bis 1738 das erste bürgerlich-städtische Theater im deutschen Sprachraum. Sie lag auf der nordwestlichen Seite der Binnenalster, im Dreieck zwischen dem Hotel Vier Jahreszeiten, der Berenberg Bank und den Colonnaden. Das Gebäude war 1677 errichtet worden und hatte mit 2000 Plätzen die größte Bühne der Zeit. Die Bühne war mit moderner Technik ausgestattet und ermöglichte schnelle Kulissenwechsel. Das Haus war bis 1763 als Bühne für mobile Truppen genutzt worden, bevor es abgerissen wurde. Die Oper war eine bedeutende Kulturinstitution mit einer Vielzahl von Aufführungen. Sie zog durchschnittlich 380 Zuschauer pro Vorstellung an, was einer Auslastung von 20 % entsprach. Die Eröffnung fand 1678 mit einer geistlichen Oper statt, die von der Hamburger Geistlichkeit umstritten war. Die Oper war auch für ihre spektakulären Effekte bekannt, wie Feuerwerke und Flugwerke. Die Aufführungen fanden dreimal die Woche statt, und es gab eine Vielzahl von Komponisten und Librettisten, die dort tätig waren. Besucher konnten sich auf eine prunkvolle Bühne mit einer dreiteiligen Bühne und 15 Kulissenpaaren freuen. Die Bühnenbilder wurden von verschiedenen Künstlern geschaffen, darunter Johann Oswald Harms. Die Oper war auch für ihre spektakulären Effekte bekannt, wie Schweineblut als Spezialeffekt in der Oper Störtebeker. Die Bühne bot einen Ausblick auf die Binnenalster und war Teil eines umfangreichen Theaterszenariums. Die Oper war ein Zentrum für Kultur und Kunst, das bis 1738 bestand.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Theatergebäude
Ort
Hamburg-Mitte
Architekt
Girolamo Sartorio

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