📷 Bild: Wikimedia Commons
Burgtor
das nördliche von ehemals vier Stadttoren der Lübecker Stadtbefestigung
Das Burgtor in Lübeck ist ein spätgotisches Stadttor aus dem Jahr 1444 und das einzige der ursprünglich vier Stadttore, das heute erhalten bleibt. Es liegt in der Altstadt und diente als Zugang zur Innenstadt. Das Tor wurde vom Stadtbaumeister Nicolas Peck errichtet und verbindet die Große Burgstraße mit dem Stadtzentrum. Es war Teil der ehemaligen Befestigungsanlage und war der einzige Landzugang in die Innenstadt, bis der Elbe-Lübeck-Kanal den Zugang veränderte. Das Burgtor ist ein bedeutendes Denkmal, das durch mehrere Umbauten und Erweiterungen entstand. Ursprünglich war es das innere von drei Toren, und es gab mehrere Durchgänge, die im 19. Jahrhundert hinzugefügt wurden. Die Gedenktafel an der Franzosenzeit und die Löwenstatuen an der Burgtorbrücke erinnern an historische Ereignisse und künstlerische Werke. Im Zöllnerhaus und im Marstall finden sich heute kulturelle Einrichtungen wie eine Schlagzeugschule und ein Jugendzentrum. Vor Ort erwartet man eine historische Atmosphäre mit Ausblicken auf die Altstadt und die Flüsse Wakenitz und Trave. Die Burgtorbrücke und die darunterliegenden Hubbrücken sind Teil der Landschaft. Die Grünanlage vor dem Tor beherbergt Skulpturen und Gedenktafeln. Die historischen Gebäude sind heute als Kultur- und Begegnungsorte genutzt. Die Umgebung bietet eine Mischung aus Altstadtarchitektur und städtischen Räumen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadttor
- Ort
- Lübecker Altstadt
- Erbaut
- 1444
- Baustil
- Backsteingotik
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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