📷 Bild: Wikimedia Commons
Willy-Brandt-Haus Lübeck
Museum in Lübeck
Das Willy-Brandt-Haus Lübeck ist ein Museum und Gedenkstätte in der Altstadt der Hansestadt. Es befindet sich in der Königstraße 21 und ist ein Außenstelle der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung. Das Gebäude war ursprünglich ein Patrizierhaus der Zirkelgesellschaft und später Sitz des Oberappellationsgerichts. Es wurde 2007 renoviert und zur Gedenkstätte umgebaut. Das Haus wurde am 18. Dezember 2007 eröffnet, zum 94. Geburtstag von Willy Brandt. Die Stadt Lübeck stellte das Gebäude zur Verfügung, nachdem es sanierungsbedürftig war. Die Sanierung kostete 3,8 Millionen Euro, wobei der Bund 2,8 Millionen Euro trug. Die Ausstellung umfasst verschiedene Räume, die das Leben von Brandt chronologisch und räumlich darstellen. Die Ausstellung im Erdgeschoss zeigt Abschnitte aus Brandts Leben, von seiner Jugend in Lübeck bis zu seiner Politik als Bundeskanzler. Ein Raum widmet sich seiner Arbeit an der Deutschland- und Ostpolitik, ein weiterer seiner globalen Engagement für Frieden und Menschenrechte. Im Eingangsbereich steht eine Skulptur von Rainer Fetting, und im Innenhof ist ein Stück der Berliner Mauer ausgestellt. Das Haus ist zudem ein Ort für politische Bildung mit Vorträgen und Führungen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Stiftung
- Ort
- Lübecker Altstadt
- Erbaut
- 2007
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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