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Dominikanerkloster Lübeck (Burgkloster)
Burg in Schleswig-Holstein, Deutschland
Das Burgkloster in Lübeck ist ein ehemaliges Dominikanerkloster, das sich im Norden der Altstadt zwischen Burgtor und Koberg befindet. Es entstand im 13. Jahrhundert nach der Zerstörung der slawischen Burg Bucu und der Errichtung einer neuen Burg durch die Schauenburger Grafen. 1229 wurde das Kloster dem Dominikanerorden übergeben und entwickelte sich zu einem wichtigen kulturellen Zentrum der Stadt. Das Burgkloster war bis 1531 ein bedeutendes religiöses Zentrum, das nach der Reformation in ein Armenhaus und später in ein Gerichtsgebäude umgewandelt wurde. Die Klosterkirche, die 1276 nach einem Stadtbrand wiederaufgebaut wurde, war eine backsteingotische Basilika mit mehrfachen Umbauten. Die Kirche wurde 1818 abgerissen, wobei die Nordwand und einige Seitenkapellen erhalten blieben. Heute ist das Gebäude ein Museum und ein Kulturzentrum. Im Burgkloster gibt es heute mehrere Räume, darunter ein vierflügeliger Kreuzgang, ein Kapitelsaal, ein Winter- und Sommerrefektorium sowie ein Beichthaus. Die Anlage ist die größte hochgotische Klosteranlage Norddeutschlands. Im Klostergarten steht eine Bronzestatue der Maria-Magdalena von Kiki Smith. Die Räume beherbergen mittelalterliche Mosaikfußböden, Fresken und Steinplastiken, die den künstlerischen Wert der Anlage unterstreichen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Lübecker Altstadt
- Baustil
- Backsteingotik
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Schleswig-Holstein
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