📷 Bild: Wikimedia Commons
Kiekinpott
Turm der mittelalterlichen Stadtbefestigung Zerbst in Sachsen-Anhalt
Der Kiekinpott ist ein mittelalterlicher Turm der Stadtbefestigung von Zerbst/Anhalt. Er steht an der Südwestecke der Stadtmauer, südöstlich des Schlosses Zerbst. Unmittelbar südlich des Turms fließt die Bohner Nuthe. Der Turm wurde im Jahr 1396 gebaut, um die südwestliche Stadtmauer zu verstärken. Er war von strategischer Bedeutung, da man von dort in die Schlossanlagen blicken konnte. Der Kiekinpott war Teil der Verteidigungsanlagen der Stadt und diente als Wachposten. Der Name stammt aus einem Rechtsstreit, bei dem Fürst Siegmund den Turm verlangte, abgerissen zu werden. Die Stadt musste 900 Mark Silber als Schadensersatz zahlen, doch der Turm blieb erhalten. Im Obergeschoss gibt es einen Wohnbereich mit Kamin und Fenstern, der den ursprünglichen Zweck des Turms widerspiegelt. Der Turm bietet einen Blick auf die Stadtmauer und die Umgebung. Von der Südwestecke der Befestigung aus hat man einen Ausblick auf die Bohner Nuthe und das Schloss Zerbst. Die Anlage ist Teil der historischen Stadtbefestigung, die als Schutz vor Angriffen diente. Die Lage des Turms ermöglichte eine gute Überwachung der Umgebung und war ein wichtiger Bestandteil der Verteidigungsstrategie der Stadt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Turm
- Ort
- Zerbst/Anhalt
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Sachsen-Anhalt
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