📷 Bild: Wikimedia Commons
Kolonialkriegerdenkmal
Ehemaliges Denkmal in Dresden
Das Kolonialkriegerdenkmal in Dresden stand am heutigen Sachsenplatz in einem kleinen Park zwischen Albertbrücke, Käthe-Kollwitz-Ufer und Florian-Geyer-Straße. Es erinnerte an die in Kolonialkriegen gefallenen Soldaten der Königlich-Sächsischen Armee. Heute steht an dieser Stelle das Palaverhaus, ein Holzgerüst aus farbigen Balken und einem gläsernen Dach, das als Kommunikationsort gedacht ist. Das Denkmal war das zweite seiner Art in Deutschland nach dem in Düsseldorf. Es wurde 1913 eingeweiht und stand unter der Obhut der Stadt Dresden. An der Einweihung nahmen der Sächsische König, hochrangige Militäroffiziere und das Kommando der Schutztruppen aus Berlin teil. Eine Ehrentafel wurde 1923 hinzugefügt, die den Gefallenen des Ersten Weltkrieges galt. Das Denkmal bestand aus einem quadratischen Sockel mit Bronzeplatten, einer Weltkugel und einem Reichsadler. Es war von einem Metallzierzaun umgeben und in den Gartenplan des Sachsenplatzparks eingebunden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es als kriegsverherrlichend eingestuft und 1947 zerstört. Ein Relikt, eine Gedenktafel mit Namen und Todesdaten, ist heute in der Garnisonskirche in der Albertstadt zu finden.
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- Art
- Monument, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
- Ort
- Dresden
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