📷 Bild: Wikimedia Commons
Schilling-Museum
nicht erhaltenes Museum in Dresden zu dem Bildhauer Johannes Schilling
Das Schilling-Museum war ein Museum in der Pirnaischen Vorstadt von Dresden, das dem Bildhauer Johannes Schilling gewidmet war. Es stand auf dem Grundstück Pillnitzer Straße 63 und zeigte Gussmodelle seiner Werke. Das Gebäude entstand 1888 in streng klassizistischem Stil nach Entwürfen von Rudolf Schilling und wurde 1908 von der Stadt Dresden übernommen. Es wurde 1945 bei Luftangriffen zerstört und 1948 abgetragen. Das Museum bot mehrere farblich unterschiedlich gestaltete Säle, darunter eine Vorhalle in Meergrün und den „Germania-Saal“ mit einem Gussmodell der Germania-Figur. Die Hintergrundgestaltung stammte von Friedrich Preller. In der „Halle des Denkmals für die gefallenen Krieger Hamburgs“ waren die Wände dunkelviolett. Andere Räume zeigten Modelle wie das Schiller-Denmal in Wien und die Panther-Quadriga auf der Semperoper. Besucher konnten sich in verschiedenen Räumen umschauen, die unterschiedliche Farbgestaltungen und Ausstellungsstücke boten. Die Ausstellungen umfassten Gussvorlagen, Entwürfe und kleinere Arbeiten Schillings. Die Räume boten einen Überblick über seine wichtigsten Werke und Entwürfe. Die Ausstattung war auf die Präsentation seiner Gussmodelle und Plastiken ausgerichtet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
- Ort
- Dresden
In der Nähe
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