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Studentenwohnheim Güntzstraße Dresden
Studentenwohnheim in Dresden
Das Studentenwohnheim Güntzstraße 28/28a in Dresden steht unter Denkmalschutz und gilt als Beispiel der Neuen Sachlichkeit. Es wurde 1953–1955 nach Entwürfen von Wolfgang Rauda und seinem Kollektiv für die TU Dresden errichtet. Die Fassaden zeigen unterschiedliche Stilmerkmale: Die Güntzstraße-Fassade ist traditionell gestaltet mit Erkern und Reliefplastiken, während die Striesener Straße-Fassade eine vertikale Rasterung aufweist. An der Schaufassade sind elf Reliefs von Reinhold Langner und Werner Hempel zu Dresdens Geschichte angebracht. Das Wohnheim beherbergt seit seiner Sanierung im Jahr 2006 260 Appartements, davon 24 behindertengerecht. Die Zimmergrößen variieren zwischen 14 und 40 Quadratmetern, und jedes hat ein eigenes Bad und eine eigene Küche. Die Außenwände behalten ihre ursprüngliche irdige Farbe, und im Gebäude sind Stuck sowie Malereien der Treppenhäuser erhalten. Das Gebäude wird kommerziell als Güntzpalast vermarktet. Vor dem Haupteingang steht der Brunnen „Flugwille des Menschen“ von Max Lachnit, der 1956 geschaffen und 2014 saniert wurde. Der südliche Erker des Gebäudes liegt in der Nähe des ehemaligen Eingangs des Henriettenstifts, das 1852 gegründet wurde und bis 1942 als Judenhaus diente. Eine Gedenktafel an das Stift wurde 1966 angebracht.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Studierende, Zierbrunnen, Studentenwohnheim
- Ort
- Dresden
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Sachsen
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