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Palais de l'Athénée
Bauwerk in Genf, Schweiz
Das Palais de l'Athénée in Genf ist ein Gebäude an der Rue d'Atene 2. Es dient als Sitz der Gesellschaft der Künste von Genf und wurde für diese 1860–1864 errichtet. Die Idee kam von dem Unternehmer Jean Gabriel Eynard, der 1821 einen Vorschlag für den Bau eines Gebäudes zur Förderung der Künste und Wissenschaften machte. Das Gebäude wurde im neorenaissance Stil von den Architekten Gabriel Diodati und Charles Quelques entworfen und finanziert. Das Palais de l'Athénée liegt im Zentrum von Genf und ist architektonisch dem Wohnhaus von Eynard ähnelt. Die Fassade besteht aus einer einzigen Geschossigkeit mit drei halbkreisförmigen Eingängen und sechs korinthischen Säulen. Die Fenster und die Dekorationen der Fassaden zeigen Einflüsse von Michelangelo. In der Kuppel des Saals der Bienen (Salle des Abeilles) sind Medaillons aus Gips verziert. Der Saal wird für Konzerte genutzt, und der große Trakt beherbergt die Sammlung der Gesellschaft der Künste. Im Erdgeschoss befinden sich die Trakte und der Saal der Bienen, der 1985 renoviert wurde. Die Bibliothek der Gesellschaft der Künste ist im Keller untergebracht. Auf dem Fassadenbereich des südöstlichen Eingangs ist ein Inschriftenschild mit dem Datum 1863 zu finden, das den Bau des Roten Kreuzes durch Henri Dunant markiert. Im Hof des Gebäudes ist eine Statue von Jean Gabriel Eynard sowie eine Malerei von Émile Schmaltz zu sehen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast, Museum, Bauwerk
- Ort
- Genf
- Adresse
- Rue de l'Athénée 2, 1205 Genève
- Erbaut
- 1863
- Baustil
- Neorenaissance
- Architekt
- Gabriel Diodati
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
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