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Glashütten bei Schlaining
Glashütten bei Schlaining ist ein Ortsteil von Unterkohlstätten im burgenländischen Bezirk Oberwart und liegt versteckt im Günser Gebirge. Eingebettet in eine gerodete Waldlichtung, ist der Ort nur über unbefestigte Wege erreichbar und wirkt wie ein abgelegener Winkel fernab des Verkehrs. Die Geschichte des Ortes ist eng mit Glasherstellung und Bergbau verbunden. Bereits 1658 gründete Graf Ádám Batthyány hier eine Glashütte, deren markante gelb schimmernde Glaswaren durch Schwefelbeimengung entstanden. Im 19. Jahrhundert prägte zudem der Abbau von Antimon die Region. Bis 1921 gehörte der Ort zu Ungarn, bevor er nach dem Ersten Weltkrieg Österreich zugeschlagen wurde und später Teil des Burgenlands wurde. Vor Ort prägen eine neoromanische Filialkirche aus dem Jahr 1816 und eine schlichte Ortskapelle von 1801 das Bild. Die abgelegene Lage inmitten des Gebirges und die historischen Bauwerke verleihen dem Ort einen ruhigen, fast zeitlosen Charakter.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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