Unterkohlstätten liegt im Burgenland an den Nordwesthängen des Günser Gebirges, wo der Unterkohlstättner Bach entspringt. Die Gemeinde gehört zum Bezirk Oberwart und ist von sanften Hügeln umgeben, die sich zum Südburgenland zählen lassen.
Der Ort war lange Zeit Teil Ungarns und trug bis 1921 den ungarischen Namen Alsószénégető. Erst nach dem Ersten Weltkrieg kam er zu Österreich und wurde dem neu gegründeten Bundesland Burgenland zugeordnet. Früher lebten die Menschen hier vor allem von Handwerk und Handel, wie Bäckereien, Mühlen und Ziegeleien zeigen.
Heute prägen historische Kirchen das Bild, darunter die katholische Filialkirche Mariä Heimsuchung aus dem 19. Jahrhundert. Auch die evangelische Pfarrkirche in Holzschlag und die katholische Kirche in Oberkohlstätten mit ihrer neoromanischen Ausstattung sind sehenswert. Die Freiwillige Feuerwehr, seit 1910 aktiv, spielt eine wichtige Rolle im Ort.