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Oberostendorf
Gemeinde in Deutschland
Oberostendorf liegt im schwäbischen Landkreis Ostallgäu im Kirchweihtal, am Hühnerbach. Die Gemeinde erstreckt sich von 655 m ü. NHN nördlich von Unterostendorf bis 727 m ü. NHN bei Krämoos. Sie besteht aus fünf Gemeindeteilen, darunter Gutenberg, Lengenfeld, Oberostendorf und Unterostendorf. Die Gemeindegliederung umfasst vier Gemarkungen, die jeweils unterschiedliche Siedlungstypen aufweisen. Die Gemeinde wurde erstmals 890 als Ostrindorf urkundlich erwähnt und gehört zu den ältesten Orten der Region. Im Mittelalter teilte sich das Hochstift Augsburg die Herrschaft mit der Freien Reichsstadt Kaufbeuren und den Herren von Gutenberg. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 kam der Ort zu Bayern. 1818 entstand die Gemeinde Oberostendorf durch das bayerische Gemeindeedikt. 1972 und 1978 wurden weitere Gemeindeteile eingegliedert. Oberostendorf ist bekannt für seine kirchlichen Bauten und historische Stätten. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die ehemalige Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt, die Gutenberger Pfarrkirche mit der Gruft der Familie Hörmann sowie die Pfarrkirche St. Nikolaus Lengenfeld. In Gutenberg existiert ein Heimatmuseum im ehemaligen Amtshaus der Familie Hörmann. Die Gemeinde ist auch für ihre landwirtschaftliche Nutzung und die Verkehrsanbindung an der Staatsstraße 2035 sowie den Bahnhof Buchloe bekannt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Ostallgäu
- Seehöhe
- 674 m
- Website
- https://oberostendorf.de
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