📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Westerholt
Schloss in Deutschland
Das Schloss Westerholt liegt im Hertener Stadtteil Westerholt an der Grenze zum Westerholter Wald. Es ist ein Wasserschloss, das von Gräften umschlossen ist und bis heute der Stammsitz des Grafengeschlechts von Westerholt ist. Die Anlage wurde erstmals 1193 urkundlich erwähnt und zählt zu den bedeutendsten Schlossanlagen des einstigen Vest Recklinghausen. Im 19. Jahrhundert wurde es im Klassizismus umgebaut und beherbergt heute ein Hotel sowie ein Restaurant und Café. Das Schloss besteht aus drei Schlossinseln, die von einem englischen Landschaftsgarten umschlossen sind. Die westlichste Insel ist mit Rasen bedeckt und über eine Bogenbrücke mit der mittleren Insel verbunden, auf der das Vogelhaus steht. Das Haupthaus, ein Neubau des 19. Jahrhunderts, besitzt eine schmuckvolle Ostfassade mit Risalit und Giebel. Die östlichste Insel beherbergt die Schlossgebäude und ist von Wassergräben umgeben, die vom Holzbach gespeist werden. Die Anlage umfasst zudem Nebengebäude, die im 19. Jahrhundert errichtet wurden. Die Umgebung des Schlosses umfasst das Alte Dorf Westerholt mit restaurierten Fachwerkhäusern und die Siedlung unter Denkmalschutz. Gleich neben dem Schloss erstreckt sich der Westerholter Wald, ein Naherholungsgebiet. Die Schlossanlage und ihre Umgebung bieten einen Einblick in die Geschichte und Architektur der Region.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Herten
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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