Burg Buer
Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Die Burg Buer war eine mittelalterliche Wasserburg, die südöstlich des Ortskerns von Gelsenkirchen-Buer in Nordrhein-Westfalen stand. Sie lag an der Kreuzung der Nienhofstraße und der De La Chevallerie-Straße. Nach der ersten preußischen Vermessung von 1822 wurde ein wasserumgebenes Areal an dieser Stelle erwähnt, was auf die ursprüngliche Lage der Burg hinweist. Die Burg war bereits im 15. Jahrhundert untergegangen und war namensgebend für die Herren von Buer, die als Ministeriale des Klosters Werden agierten. Die Familie besaß das Lehen Buer bis etwa 1400, als sie es verlor. Gleichzeitig verlor die Burg ihre Bedeutung, da 1444 nur noch vom ehemaligen Burghaus Buer gesprochen wurde. Vermutet wird, dass die Herren von Buer 1397 auf bergischer Seite in der Schlacht von Kleverhamm standen und somit bergische Vasallen wurden. Die Burg Buer war ein Zentrum der Herren von Buer, die bis ins 19. Jahrhundert in der Region präsent waren. Die Familie war eng mit dem Kloster Werden verbunden und hatte eine bedeutende Rolle in der Region. Die Burg selbst war Teil der Landschaft und verlor im Laufe der Zeit an Bedeutung, bis sie schließlich unterging. Die Umgebung um die Burg ist heute Teil der Stadt Gelsenkirchen-Buer.
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- Art
- Burg
- Ort
- Gelsenkirchen
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