Réguisheim

📷 Bild: Wikimedia Commons

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Réguisheim

französische Gemeinde im Elsass

Réguisheim liegt in der Oberrheinebene, etwa auf halbem Weg zwischen Colmar und Mülhausen, beiderseits der Ill. Im Westen verläuft die Vieille Thur. Die Gemeinde grenzt an Meyenheim im Norden, Hirtzfelden im Osten, Munchhouse im Südosten, Ensisheim im Süden, Ungersheim im Südwesten sowie Merxheim im Nordwesten. Der Vauban-Kanal durchquert die Gemarkung und wurde um 1700 gebaut, um Baumaterial für die Festung Neuf-Brisach zu transportieren. In der Zeit nach 1860 siedelte sich eine Textilfabrik am Kanal an. Réguisheim wurde erstmals 817 als Regenesheim urkundlich erwähnt. Das Dorf war bereits in der Frühzeit im Besitz der Abtei Murbach, die hier einen Dinghof hatte. Später besaßen die Grafen von Pfirt ebenfalls einen Dinghof, der 1324 an Habsburg kam. Im Spätmittelalter war das Dorf mehrfach von Heimsuchungen betroffen, darunter Pestepidemien und Kriege. Der Sechsplappertkrieg von 1466 bis 1468 war eine Folge der Streitigkeiten um die Zahl der Plappert. Während des Zweiten Weltkrieges wurden die verbliebenen Juden nach Südfrankreich deportiert. Die Gemeinde ist bekannt für die Stefanskirche, deren romanischer Turm seit 1898 als Monument historique eingestuft ist. Die Kirche wurde 1778 neu gebaut, wobei der Turm der alten Kirche beibehalten wurde. Zudem gibt es eine ehemalige Synagoge aus dem 19. Jahrhundert. Die Gemeinde erhielt 2022 die Auszeichnung „Zwei Blumen“ für blumengeschmückte Städte und Dörfer.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Frankreich
Ort
Département Haut-Rhin
Seehöhe
219 m
Quellen:Réguisheim (CC0-1.0)

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