📷 Bild: Wikimedia Commons
Ensisheim
französische Gemeinde im Elsass
Ensisheim liegt an der Ill und ihrem Zufluss Thur, etwa 15 Kilometer nördlich von Mülhausen und 20 Kilometer westlich des Rheins. Die Kleinstadt ist Teil des Départements Haut-Rhin und gehört zum Arrondissement Thann-Guebwiller. Sie ist Sitz des Gemeindeverbandes Communauté de communes du Centre Haut-Rhin und beherbergt das Bureau centralisateur des gleichnamigen Kantons. Die Bewohner werden Ensisheimois und Ensisheimoises genannt. Ensisheim wurde erstmals 768 unter dem Namen Engisehaim urkundlich erwähnt und war ab spätestens 1277 unter der Hegemonie der Habsburger. Die Stadt war bis in die karolingische Zeit besiedelt und war im 13. Jahrhundert Sitz der „Königsburg“. 1492 traf ein Meteorit in der Region ein, der als der älteste gesicherte Meteoritenfall Europas gilt. Die Stadt war auch bedeutender Münzstätte und spielte eine Rolle in der Verwaltung der habsburgischen Vorlande. Ensisheim ist bekannt für das Regimentshaus, ein Beispiel für den Übergang von Gotik zur Renaissance, sowie die Sankt-Martinskirche in neugotischem Stil. Die Stadt ist auch Ausgangspunkt der jährlichen Meteoritenbörse, bei der Meteoriten und Tektite ausgestellt werden. Zudem ist Ensisheim Heimat von Persönlichkeiten wie dem Rabbiner Meir ben Baruch und dem Heiligen Fidelis von Sigmaringen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Haut-Rhin
- Seehöhe
- 231 m
- Website
- http://ensisheim.fr
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