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Kloster Broda
ehemaliges Chorherrenstift des Prämonstratenserordens in der Ortslage des früheren Dorfes Broda
Das Kloster Broda war ein Chorherrenstift des Prämonstratenserordens, das im 12. Jahrhundert im heutigen Neubrandenburg entstand. Es lag am nordwestlichen Ufer des Tollensesees und war Teil des einstigen Dorfes Broda, das heute ein Ortsteil der Stadt ist. Die Gründung erfolgte 1170 durch Herzog Kasimir von Pommern, der das Kloster mit 33 Dörfern und Gebieten um die Städte Neustrelitz, Neubrandenburg und Penzlin ausstattete. Das Kloster spielte eine zentrale Rolle in der Christianisierung der Redarier und der Grenzsicherung gegen Mecklenburg. Es besaß ein großes Einflussgebiet, das bis zur Müritz reichte und eine wichtige Handelsstraße durchscherte. Im 13. Jahrhundert verlor es jedoch viel von seiner Größe, bis eine Stiftung der Fürsten von Werle es vor dem Verfall rettete. 1551 wurde es während der Reformation säkularisiert, und die Ländereien gingen an die mecklenburgischen Herzöge. Heute gibt es keine sichtbaren mittelalterlichen Reste des Klosters, da die letzten Baureste im 18. Jahrhundert abgerissen wurden. Unter dem sanierten Pächterhaus sind jedoch Gewölbekeller erhalten, die besichtigt werden können. Archivalien des Klosters sind im Landeshauptarchiv Schwerin verwahrt und gelten als historisch wertvoll.
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- Art
- Kloster
- Ort
- Neubrandenburg
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