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Colbitz
Gemeinde in Deutschland
Colbitz ist eine Gemeinde im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt und Mitglied der Verbandsgemeinde Elbe-Heide. Sie liegt im Flachland nördlich von Sachsen-Anhalt, am südöstlichen Rand der Colbitz-Letzlinger Heide. Westlich des Ortes erstreckt sich der Colbitzer Lindenwald, der als größter geschlossener Lindenwald Europas gilt. Colbitz grenzt an mehrere Nachbargemeinden und ist etwa 13 Kilometer von Haldensleben und 18 Kilometer von Magdeburg entfernt. Colbitz hat eine historische Bedeutung, da es bereits 1197 urkundlich erwähnt wurde und im 14. Jahrhundert Teil der Grafschaft Billingshoch war. Im 19. Jahrhundert wurde die Gemeinde Teil Preußens, und bis 1994 war sie im Bezirk Magdeburg. Seit 2007 gehört sie zum Landkreis Börde. Die Gemeinde verfügt über eine eigene Verwaltung mit 16 Gemeinderatsmitgliedern und einem Bürgermeister, der seit 2021 Ralf Ganzer ist. In Colbitz gibt es mehrere sehenswerte Orte, darunter die evangelische Sankt-Paulus-Kirche, die katholische St. Nikolaus von der Flüe-Kirche und das Wasserwerk Colbitz, das für das Trinkwasser Magdeburgs zuständig ist. Bekannt ist das Wasserwerk auch durch das Nilkrokodil Theophila. Regelmäßig finden im September das Colbitzer Heidefest und die Krönung der Heidekönigin statt. Zudem existiert ein Museumshof und die Bockwindmühle Lindhorst.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Börde
- Seehöhe
- 67 m
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