📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Wolmirstedt
aus dem Mittelalter stammende Burganlage über der Stadt Wolmirstedt in Sachsen-Anhalt
Das Schloss Wolmirstedt liegt über der Stadt Wolmirstedt in Sachsen-Anhalt und ist eine aus dem Mittelalter stammende Burganlage. Die Anlage war ursprünglich eine Reichsburg, die 1009 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Sie stand an der historischen Flussverbindung von Elbe und Ohre und diente als Schutz der Altmark. Heute liegt die Burg nicht mehr in unmittelbarer Elbnähe aufgrund eines veränderten Flusslaufs. Die Burg wurde 1208 erweitert und aus Stein gebaut. 1342 wurde sie als Residenz der Magdeburger Erzbischöfe genutzt. 1480 wurde sie zum Schloss umgebaut. Die Anlage erlebte mehrere Umbauten und wurde bis ins 18. Jahrhundert als Wirtschaftshof genutzt. Bis heute dient das Gebäude als Außenstelle des Amtsgerichtes Haldensleben. Die Oberburg ist heute unbebaut, außer dem erhaltenen Palas, der aus Bruchsteinen errichtet wurde. Die Schlosskapelle entstand 1480 und ist in Spätgotik gestaltet. In der Unterburg gibt es das Pächterhaus, das als Kulturzentrum genutzt wird, sowie das Katharinensaal, das ehemalige Kuhstallgebäude. Das Heimatmuseum befindet sich in der ehemaligen Scheune.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Wolmirstedt
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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