📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Friedeburg
Festungsanlage in Ostfriesland, Niedersachsen, Deutschland
Die Burg Friedeburg ist eine spätmittelalterliche Festungsanlage südöstlich von Friedeburg im Landkreis Wittmund in Niedersachsen. Sie wurde im 14. Jahrhundert errichtet, um die Grenze gegen die Grafen von Oldenburg zu sichern. Die Anlage lag am alten Friesischen Heerweg und war strategisch günstig gelegen, umgeben von Morästen, die eine Umgehung erschwerten. Die Burg stand südlich des Dorfes Endel, das heute nach der Burg benannt ist. Die Friedeburg spielte eine zentrale Rolle in den ostfriesischen Häuptlingskämpfen. Sie wurde mehrfach in Schlachten und Konflikten umkämpft, unter anderem von den tom Broks und den Cirksenas. Die Burg wurde verstärkt und zu einer Landesfestung erhoben, wobei sie nicht mehr gegen Oldenburg, sondern gegen das Harlingerland gerichtet war. Sie war auch während der Sächsischen Fehde und im Siebenjährigen Krieg betroffen und wurde schließlich von Preußen annektiert. Die Burg war ein Zentrum militärischer und politischer Aktivitäten. Sie diente als Zollstätte, Gefängnis und Gerichtsort. Die Anlage wurde mehrfach erweitert, unter anderem mit einem Achteckturms an der Ostecke. Die Friedeburg war auch Schauplatz einer Liebesaffäre, die zur Herrschaftsfolge im ostfriesischen Adel führte. Die Burg blieb bis ins 18. Jahrhundert ein bedeutender Ort der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Festung, Ruine
- Ort
- Friedeburg
- Erbaut
- 1359
- Baustil
- Gotische Architektur
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