Turmhügelburg Woja

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Turmhügelburg Woja

abgegangene Motte (Turmhügelburg) in Woja, heute Stadtteil von Rehau im oberfränkischen Landkreis Hof in Bayern

Die Turmhügelburg Woja ist eine abgegangene Turmhügelburg im heutigen Stadtteil Woja von Rehau. Sie liegt im oberfränkischen Landkreis Hof in Bayern. Die Anlage war 1390 als Sitz und 1422 als Schloss derer von Kotzau belegt. In der Ortsmitte bleibt eine von einem Wassergraben umgebene Insel erhalten, die im Süden und Osten zu einem Teich ausweitet. Spuren von Bebauung sind nicht mehr erkennbar. Die Turmhügelburg wurde 1503 durch Anhänger des Kirchenräubers Georg Stöhr zerstört. Dieser hatte im selben Jahr die Oberkotzauer Jakobuskirche beraubt und wurde anschließend zur Strafe verbrannt. Seine Anhänger rächten sich, indem sie Feuer auf die Kirche und angrenzende Häuser legten. Zudem brannten sie die Sitzungen der Kotzauer in Wurlitz, Kautendorf und Höfen in Fletschenreuth an. Die Anlage umfasst eine Insel im Wassergraben, die als Teil der Wallanlage erhalten ist. Der Graben weitet sich im Süden und Osten zu einem Teich aus. Die Umgebung umfasst den Ort Woja und die angrenzenden Gebiete wie Wurlitz, Kautendorf und Fletschenreuth. Die historischen Ereignisse um die Burg sind eng mit der Region verbunden.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, Archäologische Stätte
Ort
Rehau
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland
Quellen:Turmhügelburg Woja (CC0-1.0)

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