📷 Bild: Wikimedia Commons
Burgstall Haideck
Burgruine in Deutschland
Der Burgstall Haideck ist eine abgegangene Spornburg östlich des Weilers Haideck, heute eingemeindet in Oberkotzau im Landkreis Hof. Er zählt zu den Bodendenkmälern der Gemeinde und liegt auf einem 568 m ü. NN hohen Felsplateau des Haidberges. Das Plateau ist von Felsen im Westen und Osten geschützt und weist Bodenunebenheiten sowie Spuren eines Walles auf. Die Burg wurde 1335 oder 1337 in einer Fehde gegen Eger zerstört und galt danach als wüstes Schloss. 1540 wurden Steine für Bauten in Oberkotzau abtransportiert. 1607 brannte ein Schlösslein unterhalb des Burgstalls ab, es wurde später wieder errichtet. Besitzer waren unter anderem die Zedtwitz, die Müffling und die Hohenzollern als Burggrafen und Freiherren von Kotzau. Der Burgstall ist von einem stark abgefallenen Felsplateau umgeben, dessen Oberfläche noch immer Spuren der Vergangenheit trägt. Der Zugang liegt im Westen, und die zerstörten Teile der Burg sind heute nur als Bodendenkmal erkennbar. Die genaue Ausgestaltung der Anlage ist bislang nicht vollständig erforscht.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Oberkotzau
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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