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St. Peter und Paul
Kirchengebäude in Döhlau
Die Pfarrkirche St. Peter und Paul in Döhlau ist eine evangelisch-lutherische Kirche, die 1445 als Schlosskapelle des Schlosses Döhlau errichtet wurde. Sie war ursprünglich Teil der Pfarrei St. Lorenz in Hof und wurde 1529 protestantisch. Die Familie von Pühel übernahm 1672 das Patronat und stiftete unter anderem den Kanzelaltar. Die Familie von Waldenfels förderte im 20. Jahrhundert die Instandhaltung der Kirche. Die Kirche besitzt eine einmanualige Orgel, die 1709 von Adam Heinrich Gruber gebaut wurde. Friedrich Heidenreich führte 1776 einen umfassenden Umbau durch, der einen technischen Neubau darstellte. 1893 baute Johann Wolf aus Bayreuth die Orgel um und fügte neue Register hinzu. 1990 wurde die Orgel restauriert und neu disponentiert, ohne den Zustand von 1776 wiederherzustellen. Die Kirche bietet Räume mit historischen Wänden und Wappendarstellungen, die auf die Familie von Pühel und von Waldenfels hinweisen. Der Innenraum ist durch den Kanzelaltar und die Orgel geprägt. Aus dem Kirchenschiff ausgeblickt, liegen die Döhlauer Landschaft und das Schloss Döhlau vor. Die Umgebung umfasst den Hofischen Raum und die nähere Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, Kirchengebäude
- Ort
- Döhlau
- Adresse
- Kirchstraße 2
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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