📷 Bild: Wikimedia Commons
Garnisonskirche
Kirchenbau im Anklamer Stadtkern in Vorpommern
Die Garnisonskirche in Anklam ist eine kleine Kirche im Stadtkern von Vorpommern. Sie wurde erstmals 1272 erwähnt und stand ursprünglich im Stil der Backsteingotik. Nach mehreren Brandzerstörungen wurde sie 1738 im barocken Stil als Garnisonkirche neu gebaut. Das Gebäude liegt im Stadtzentrum nahe der Peene und war bis 1854 kirchlich genutzt. Die Kirche diente während der französischen Besatzung 1806–1808 als Feldbäckerei und wurde ab 1854 für Wohnungszwecke umgebaut. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie stark beschädigt, wurde bis 1955 wieder aufgebaut und als Seniorenwohnhaus genutzt. Nach der Wende wurde sie restauriert und steht heute als Teil der Stadtgeschichte im öffentlichen Raum. Im Innenhof der Garnisonskirche und des Heilig-Geist-Stifts befand sich ein Friedhof für arme Insassen. Die Kirche ist Teil der historischen Bauten im Stadtzentrum und hat eine lange Nutzungsgeschichte. Die Räume und Wege um die Kirche sind Teil der städtischen Landschaft und vermitteln einen Eindruck der regionalen Geschichte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Anklam
- Adresse
- Heilige-Geist-Straße 4, 17389 Anklam
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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