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Pulverturm (Anklam)
Turm in Anklam, Landkreis Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern
Der Pulverturm ist ein Teil der ehemaligen Stadtbefestigung von Anklam und befindet sich in der Badstüberstraße südlich des Marktes. Er ist neben dem Anklamer Steintor und Resten der Stadtmauer der einzige erhaltene Teil der Stadtbefestigung. Das Bauwerk war ursprünglich als Gefangenenturm und später als Wach- und Verliesturm ausgebaut. Sein heutiges Erscheinungsbild entstand durch die Nutzung als Pulvermagazin und späteren Umbau. Der Turm war strategisch bedeutsam, da er zwischen den Stadttoren Steintor und Stolper Tor lag und den einzigen erhöhten Verteidigungspunkt in dieser Region darstellte. Er wurde erstmals 1449 und 1462 als Gefangenenturm erwähnt und bis ins 16. Jahrhundert genutzt. 1860 bis 1874 diente er als Sternwarte, wo der Astronom Gustav Spörer und sein Schüler Otto Lilienthal tätig waren. 1998 wurde der Turm restauriert und ist heute eine Sehenswürdigkeit. Der Pulverturm bietet einen Ausblick auf die Umgebung und die historische Stadtsituation. Die Räume und Wege sind auf die Funktion als Gefängnis, Pulvermagazin und Sternwarte ausgerichtet. Die Lage zwischen den Stadttoren und die strategische Position sind weiterhin erkennbar. Die Umgebung umfasst die Badstüberstraße und den Markt von Anklam.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Turm
- Ort
- Anklam
- Adresse
- Badstüberstraße 3, 17389 Anklam
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Mecklenburg-Vorpommern
In der Nähe
- Stadtmauer Anklam232 m
- Nikolaikirche288 m
- Museum im Steintor257 m
- Steintor269 m
- Garnisonskirche448 m
- Marienkirche333 m
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