📷 Bild: Wikimedia Commons
Landesgedächtnisstätte Tummelplatz
Soldatenfriedhof und Gedenkstätte in Innsbruck
Die Landesgedächtnisstätte Tummelplatz ist ein Soldatenfriedhof im Innsbrucker Stadtteil Amras, der am Hang des Paschbergs auf etwa 660 Metern Höhe liegt. Umgeben von altem Waldbestand führt die Innsbrucker Mittelgebirgsbahn in einer Schleife um das Gelände, das von der Haltestelle Tummelplatz aus erreichbar ist. Der Ort dient als Gedenkstätte für Gefallene aus Kriegen des 18. bis 20. Jahrhunderts und erinnert besonders an die Opfer der beiden Weltkriege. Ursprünglich als Reitplatz der Habsburger genutzt, wurde er ab 1797 als Begräbnisstätte für im nahen Schloss Ambras verstorbene Soldaten genutzt. Später entstanden hier symbolische Gräber und Denkmäler für in der Ferne Gefallene, darunter Werke von Anton Steger, Johann Wunibald Deininger und Clemens Holzmeister. Vor Ort prägen unregelmäßige Grabfelder mit überdachten Holzkreuzen, schmiedeeisernen Kreuzen und Steinstelen das Bild. Elf Denkmäler stehen unter Schutz, darunter die Heilig-Kreuz-Kapelle mit Fresken und Kruzifix, die neugotische Kreuzkapelle mit einem Leichenzug-Fresko und die Kaiserschützenkapelle mit Wandfresken von Alfons Walde. Ein Schmerzensmannstöckl und Denkmäler für Kaiserjäger, Kaiserschützen und Studentenverbindungen ergänzen die Anlage.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Soldatenfriedhof, Gedenkstätte
- Ort
- Innsbruck
- Erbaut
- 1799
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