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Niedere Tauern
Die Niederen Tauern sind ein Gebirgszug der Zentralalpen in den Ostalpen, der sich östlich an die Hohen Tauern anschließt. Sie erstrecken sich über die Bundesländer Salzburg und Steiermark und bilden einen Teil des Alpenhauptkamms. Geologisch gehören sie zu den mittelostalpinen Decken mit Glimmerschiefern, während im Osten Granit- und Schiefergneise vorherrschen. Besonders reizvoll sind die vier Hauptgruppen der Niederen Tauern: die Radstädter Tauern mit dem Weißeck (2711 m), die Schladminger Tauern mit dem Hochgolling (2862 m), die Rottenmanner und Wölzer Tauern mit der Rettelkirchspitze (2475 m) sowie die Seckauer Tauern mit dem Geierhaupt (2417 m). Die Murberge im Süden zählen ebenfalls dazu. Historisch bedeutend sind die alten Bergbaustollen bei Schladming und Oberzeiring, die an die Metallförderung im Mittelalter erinnern. Vor Ort prägen tiefe Täler, breite Talsohlen und zahlreiche Karseen das Bild, die auf die eiszeitliche Vergletscherung zurückgehen. Wanderwege wie der Zentralalpenweg oder der Salzsteigweg erschließen die Landschaft, während im Winter Skigebiete wie Planai und Hauser Kaibling bei Schladming internationale Bekanntheit genießen. Im Nordosten finden sich zudem Windparks und Kleinwasserkraftwerke, die die Region wirtschaftlich prägen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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