Französische Kapelle

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Französische Kapelle

Kirchengebäude in Soest

Die Französische Kapelle in Soest steht im Block I der Colonel-BEM-Adam-Kaserne und wurde 1940 von französischen Kriegsgefangenen als Sakralraum eingerichtet. Sie ist 7,5 Meter lang und 6 Meter breit und gehört kirchenrechtlich zur katholischen Heilig-Kreuz-Gemeinde, ist aber heute ein ökumenischer Treffpunkt. Ursprünglich gab es auch ein evangelisches Gegenstück, das 1944 stillgelegt wurde. Die Kapelle wurde von katholischen Priestern und Künstlern ausgestaltet, darunter René Coulon und Guillaume Gillet. Sie malten die Wände mit Themen aus dem Christentum und der französischen Geschichte. Die Farben blau, weiß und rot symbolisieren die französische Trikolore. Die Kapelle ist ein einzigartiges Kunstwerk, das die religiöse Stimmung der Gefangenen widerspiegelt. Heute ist die Kapelle Mittelpunkt der Gedenkstätte der Kaserne, die unter Denkmalschutz steht. Sie bleibt fast unverändert erhalten. Der Verein „Geschichtswerkstatt Französische Kapelle Soest“ sammelt und dokumentiert die Geschichte des Lagers sowie die Nutzung durch verschiedene Gruppen. Die Zukunft der Kapelle wird diskutiert, insbesondere als mögliches Museum.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kirchengebäude
Ort
Soest
Architekt
Guillaume Gillet
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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