📷 Bild: Wikimedia Commons
Dominikanerkloster Soest
Kloster und Kirchengebäude in Soest
Das Dominikanerkloster Soest, auch Schwarzes Kloster genannt, wurde im 13. Jahrhundert gegründet und lag im Nordwesten der Altstadt. Es war Teil der Ordensprovinz Teutonia und später Saxonia. Die ehemalige Klosterkirche Zum heiligen Kreuz wurde bis 1820/21 erhalten, wobei das Gebäude bis 1812 bestand. Das Kloster war bis zur Auflösung 1814 bestehen, wobei 1754 noch 40 Brüder im Konvent tätig waren. Die Dominikaner in Soest hatten seit 1241 den Status eines Vollkonvents und gehörten zur Ordensprovinz Teutonia. Sie betreuten auch andere Klöster wie Paradiese und Galiläa. 1531/32 mussten sie nach der Reformation Einschränkungen hinnehmen, konnten sich aber in der Stadt behaupten. 1814 wurde die Gemeinschaft aufgelöst, wobei noch sieben Patres und fünf Laienbrüder übrig blieben. Von dem Kloster ist heute ein Flügel erhalten, der mit einem Kaufhaus verbunden ist. Die Brüderstraße und das Gasthaus Mönchshof erinnern an die Präsenz der Dominikaner. Das Klosterarchiv ist heute im Staatsarchiv Münster untergebracht. Die ehemalige Klosterkirche wurde 1820 abgebrochen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude, Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Soest
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