St. Bartholomäus (Stadelschwarzach)

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UnterfrankenBezirk Unterfranken

St. Bartholomäus (Stadelschwarzach)

archäologische Stätte in Deutschland

Die Bartholomäuskirche in Stadelschwarzach ist die Pfarrkirche der katholischen Gemeinde und liegt inmitten des Ortes an der Würzburger Straße. Sie gehört zum Dekanat Kitzingen und ist Teil der Kirchenburg, die teilweise erhalten bleibt. Der Ort Stadelschwarzach wurde erstmals 918 erwähnt und war bereits im 11. Jahrhundert Sitz einer Kirche. 1364 wurde das Dorf zur Pfarrei erhoben, und eine neue Kirche wurde im 14. Jahrhundert gebaut. Nach der Säkularisation begannen die Renovierungen, die 1804 mit dem Neubau des Chores und Langhauses begannen. Die Kirche präsentiert sich als Saalbau mit einer Südwestausrichtung und einem eingezogenen quadratischen Chor. Der Turm aus dem 15. Jahrhundert wurde westlich angebaut, und die Ostfassade folgt dem Klassizismusstil. Zwei Sandsteinfiguren von Petrus und Paulus sowie drei Fensterachsen gliedern den Innenraum. Die Ausstattung umfasst ein Bild von Willi Götz, zwei Seitenaltäre mit Marien- und Bartholomäusaltar, sowie eine Stuckdecke mit dem IHS-Monogramm. Die Orgel stammt von Franz Ignaz Seuffert aus dem Jahr 1769. Im Inneren der Kirche finden sich mehrere Heiligenfiguren, ein Taufstein aus dem Jahr 1805 und eine Kreuzigungsgruppe von Johann Peter Wagner. Die Chordecke ist mit einer Taube im Strahlenkranz verziert. Die Kirche wurde mehrfach renoviert, zuletzt 1996, und ist als Baudenkmal sowie Bodendenkmal eingetragen. 2018 wurde die Kirchturmspitze durch ein Sturmtief beschädigt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Archäologische Stätte
Ort
Prichsenstadt
Adresse
Würzburger Straße 34
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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