📷 Bild: Wikimedia Commons
Evangelische Kirche (Prichsenstadt)
archäologische Stätte in Deutschland
Die Evangelische Kirche in Prichsenstadt, auch St. Sixtus genannt, steht in der Altstadt der Stadt an der Schmiedgasse. Sie ist Teil des Dekanats Castell und gehört zum Ensemble der Altstadt. Die Kirche hat eine lange Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Im späten 14. Jahrhundert wurde sie an der heutigen Stelle errichtet und wurde im Zuge der Stadtgründung 1367 aufgewertet. Sie war ursprünglich Teil der Ortsbefestigung und hatte eine Funktion als Wehrturm. Die Kirche ist eine Saalkirche mit polygonalem Chor und einem barocken Glockenturm, der 1710 errichtet und bis 1725 mit dem Langhaus verbunden wurde. Im Inneren prägen barocke Elemente wie der Hochaltar aus dem Jahr 1675 und die Orgel, die 1668/1669 aufgestellt und 1726 in den Chorraum verlegt wurde. Zudem gibt es ein zinnenes Taufbecken aus dem 16. Jahrhundert und eine steinerne Kanzel aus dem Jahr 1620. Die Kirche ist als Baudenkmal und Bodendenkmal geschützt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Prichsenstadt
- Adresse
- Kirchgasse 1
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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