Prichsenstadt

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UnterfrankenBezirk Unterfranken

Prichsenstadt

Stadt im Landkreis Kitzingen in Deutschland

Prichsenstadt liegt im unterfränkischen Landkreis Kitzingen, zwischen Main und Steigerwald. Die Stadt ist von Weinbergen umgeben und wird von den Flüssen Schwarzach, Altbach und Beibach durchfließt. Sie grenzt an die Gemeinden Oberschwarzach, Geiselwind, Wiesentheid, Volkach und Lülsfeld. Die Stadt gliedert sich in elf Gemarkungen und 18 Gemeindeteile, wobei einige früher eigenständige Gemeinden waren. Im Zuge der Gebietsreform 1972 wurden sie in Prichsenstadt eingemeindet. Prichsenstadt wurde erstmals 1258 in einer Urkunde der Grafen zu Castell erwähnt. Die Stadt erhielt 1367 Stadtrechte und war mehrfach von Zerstörungen betroffen, etwa 1492 und 1632. Im 19. Jahrhundert gab es eine jüdische Gemeinde mit Synagoge und Schulhaus, die 1938 zerstört wurde. Die Stadt war Teil des Fürstentums Ansbach, das 1803 an Bayern ging. Im 15. Jahrhundert wurde das Dorf Kleinschönbach aufgegeben und die Bewohner zogen in Prichsenstadt. Die Stadt präsentiert sich durch ihre mittelalterliche Altstadt, die weitgehend erhalten ist. Markante Baudenkmäler umfassen die Sixtuskirche, das Rathaus und den Freihof. In den Gemeindeteilen finden sich Schlösser und Burgen, die die historische Zersplitterung der Region widerspiegeln. Naturwälder und Schutzgebiete wie der Ilmbacher Wald oder der Galgensee tragen zur Vielfalt der Umgebung bei. Die Stadt ist auch für ihre Sagen bekannt, darunter die von der Goldeule und dem He-he.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Stadt in Deutschland
Ort
Landkreis Kitzingen
Seehöhe
255 m
Quellen:Prichsenstadt (CC0-1.0)

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