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Burggrafenburg
Teil der Nürnberger Burg
Die Burggrafenburg war ein Teil der Nürnberger Burg und lag im östlichen Bereich der Anlage. Sie war der älteste Teil der salischen Burg und diente bis zum 13. Jahrhundert als Verwaltungssitz der Burggrafschaft. Später wurde sie von der Cadolzburg abgelöst. Die Anlage war ursprünglich auf dem Standort eines castrum aus dem Jahr 1050 errichtet worden. Die Burggrafenburg wurde 1420 durch eine Handstreichaktion niedergebrannt und nicht wieder aufgebaut. 1427 verkaufte Friedrich von Zollern die Burg samt Amt und Zugehörigkeiten für 120 000 Gulden an die Reichsstadt Nürnberg. Dies markierte das Ende der Burggrafschaft. Der nördliche Teil der Burg lag seit 1420 in Trümmern, während der südliche Teil an das Egidienkloster ging. Die Anlage umfasst den Fünfeckturm, das Burgamtmannshaus und Reste des Vestnertores. Sie lag nordseitig an den Stadtgraben angrenzend. Die Westseite war durch eine Schildmauer und die Freiung abgetrennt. Die Südostseite wurde von der Walburgiskapelle gebildet. Der Hohlweg zwischen der Kapelle und dem Fünfeckturm wird vom Trümmerschutt der zerstörten Burggrafenburg gesäumt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Nürnberg
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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