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Übergossene Alm
Die Übergossene Alm ist der vereiste Gipfelbereich des Hochkönigs, des höchsten Bergs der Berchtesgadener Alpen bei Salzburg. Der Name stammt von einem spaltenfreien Plateaugletscher, der einst fast das gesamte Plateau bedeckte und heute in mehrere kleine Teilbereiche zerfallen ist. Früher reichte der Gletscher bis auf etwa 2.600 bis 2.700 Meter hinab und war mit rund 5,5 Quadratkilometern Fläche der größte seiner Art in den Nördlichen Kalkalpen. Der Rückgang des Gletschers wird auf klimatische Veränderungen zurückgeführt, da Plateaugletscher besonders empfindlich auf steigende Firnlinien reagieren. Von 1888 bis 2002 schrumpfte die Eisfläche auf weniger als 1,9 Quadratkilometer. Der Hochkönig selbst ist ein markanter, nach Norden geneigter Gebirgsstock mit einem etwa 15 Quadratkilometer großen Plateau, das nach Süden mit bis zu 1.000 Meter hohen Felswänden abbricht. Vor Ort zeigt sich ein weites, eisbedecktes Hochplateau, umgeben von schroffen Gipfeln wie dem Großen und Kleinen Bratschenkopf oder dem Hochseiler. Im Osten begrenzt die Torsäule das Plateau, an der sich der Aufstieg vom Arthurhaus vorbei windet. Die Landschaft erinnert an eine weiße Schüssel zwischen den Bergkämmen, geprägt von der Geschichte des Gletschers und der Sage von der einst fruchtbaren Alm, die unter dem Eis begraben liegt.
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