📷 Bild: Wikimedia Commons
Lowrin
Gemeinde in Rumänien
Lovrin liegt im Nordwesten des Kreises Timiș, 47 km nördlich von Timișoara und 17 km östlich von Sânnicolau Mare. Der Ort liegt an der Nationalstraße DN6, die die beiden Städte verbindet und zum Grenzpunkt Cenad führt. In Lovrin kreuzen sich Eisenbahnlinien, die nach Sânnicolau Mare, Timișoara, Nerău und Jimbolia führen. Die Gemeinde ist von anderen Orten im Kreis Timiș umgeben, die über Straßen und Schienen mit ihr verbunden sind. Lovrin wurde erstmals 1466 als Loránthalma dokumentiert und 1701 als Lovrin nachweisbar. Der Ort war bis ins 18. Jahrhundert ein bulgarisches Dorf, das durch Zuwanderung von Deutschen und katholischen Bulgaren entstanden ist. Die römisch-katholische Pfarrei wurde 1777 gegründet, und die Kirche wurde 1789 errichtet. 1792 wurde das Schloss durch General Lipthay gebaut, das heute noch seinen Namen trägt. In der Geschichte des Ortes spielten die Kolonisation durch Deutsche und die Veränderungen durch politische Ereignisse eine wichtige Rolle. Lovrin ist heute ein rumänisches Dorf, das von einer Vielzahl von Ethnien geprägt ist. Die Bevölkerung besteht hauptsächlich aus Rumänen, daneben gibt es auch Ungarn, Roma, Serben und andere ethnische Gruppen. Die Gemeinde hat eine reiche kulturelle Geschichte, die sich in den Werken von Komponisten, Politikern und Sportlern widerspiegelt. Die Ortschaft ist auch für ihre Kirche und das Schloss bekannt, die als Zeugnisse ihrer Geschichte und ihrer kulturellen Vielfalt dienen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Timiș
- Adresse
- str. Principala nr.206, jud. Timis
- Erbaut
- 1446
- Seehöhe
- 87 m
- Website
- http://www.lovrin.ro/
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