Gottlob

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Gottlob

Gemeinde in Rumänien

Gottlob liegt im Südwesten Rumäniens, im Kreis Timiș der Region Banat. Der Ort befindet sich nordwestlich von Timișoara und südwestlich von Arad. Er liegt etwa sechs Kilometer südwestlich von Lovrin an der Eisenbahnstrecke Lovrin–Nerău. Die Gemeinde grenzt an mehrere andere Orte, die in der Wikipedia-Artikel-Liste genannt werden. Der Ort wurde von Banater Schwaben gegründet und war bis in die 1940er Jahre katholisch geprägt. Das Dorf wurde zwischen 1770 und 1773 gegründet und hatte 203 Häuser. Die katholische Pfarrei existiert seit 1773. Die Bevölkerung war bis in die 1940er Jahre katholischer Konfession. Im Jahr 1920 wurde das Banat dreigeteilt, und Gottlob fiel an Rumänien. In den 1940er Jahren wurden viele Deutsche in die deutsche Armee eingezogen, und im Jahr 1945 fand die Deportation der Volksdeutschen in die Sowjetunion statt. Die Bodenreform von 1945 enteignete die deutschen Bauern und entzog ihnen ihre Lebensgrundlage. Gottlob ist bekannt für seine Kirche, die 1867 errichtet wurde und von der Ortschaft gut ausgestattet war. Die Deckenmalereien und der Altar wurden lange gepflegt. In den 1990er Jahren wurden Teile der Kircheneinrichtung gestohlen oder zerstört. Eine Erneuerung der Fassade gelang durch Spenden aus Deutschland. Im Jahr 1994 wurde ein Gedenkstein im Friedhof errichtet, der die Toten der Kriegs- und Deportationsjahre ehrt. Die Gemeinde hat seit 2004 ihre eigene Verwaltung und ist aus Lovrin hervorgegangen. Die rumänische Mehrheit prägt das kulturelle Bild des Ortes.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Rumänien
Ort
Kreis Timiș
Adresse
str Principala nr. 275
Seehöhe
87 m
Quellen:Gottlob (CC0-1.0)

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